Buch „Trauma-Yogatherapie“

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Fachbuch – Trauma-Yogatherapie von (TSY) NEUERSCHEINUNG im HERBST 2026

Trauma‑Yogatherapie (TSY) ist ein körperorientierter Ansatz, der traumatisierten Menschen – besonders Einsatzkräften – hilft, aus Überflutung und Hilflosigkeit wieder in Kontakt mit Körper, Gefühl und Präsenz zu kommen. Zentral ist das Verständnis, dass Trauma im autonomen Nervensystem und „im Körper“ gespeichert ist und sich u. a. in Übererregung, Erstarrung/Dissoziation, Taubheit, Schmerzen, Angst, Aggression oder Sucht zeigen kann. Der therapeutische Weg verläuft typischerweise von Überflutung → Spüren → Fühlen → Präsenz → Bewusst‑Sein/Verbundenheit und setzt auf Mühelosigkeit statt „Machen“. Grundlage ist die schrittweise Erforschung der Spürfähigkeit (oft beginnend mit den Händen) und die regelmäßige Körpermeditation, um Sicherheit und Selbstregulation aufzubauen. Ein sicherer Rahmen (Raumgestaltung, keine ungefragte Berührung, einladende Sprache, Wahlmöglichkeiten) und die präsente Co‑Regulation durch die begleitende Person gelten als entscheidend. Atemarbeit wird sehr behutsam eingesetzt; Ziel ist der natürliche Atem und Zwerchfellatmung, um den ventralen Vagus zu aktivieren. Spezifische Übungen (z. B. Schütteln, Grounding, Nasenwechselatmung, traumasensibles Kapalabhati und Ujjayi) dienen als „Werkzeugkoffer“ für Stabilisierung und akute Selbsthilfe. Ergänzend werden Modelle wie Chakren und Koshas genutzt, um Körper, Energie, Psyche, Intuition und Sinn/Spiritualität als zusammenhängend zu betrachten.
Erfahrungsberichte beschreiben, dass durch TSY wieder Selbstwirksamkeit, Beziehung, Lebensqualität und ein Gefühl von Verbindung möglich werden – auch nach langer Leidensgeschichte.

Zielgruppe:     therapeutisch arbeitende Menschen, Helfer*innen von Einsatzkräften, betroffene Einsatzkräfte

Klett-Cotta Verlag 2026 unter der Reihe „Leben lernen“ ISBN

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